Griechenland – was nun?

Egal wohin man im Internet oder Fernsehen hinschaut – Griechenland ist allgegenwärtig. Neben der schlimmen menschlichen Tragödie, die ja genau jene trifft, die um jeden Euro kämpfen müssen, gibt es die große Befürchtung, dass Griechenland ganz Euroland ins wirtschaftliche Verderben reißt. Der deutsche Sparer ist aufgeschreckt! Man hört schon wieder die Rufe, dass die Börsen gefährlich seien und so weiter. Jetzt ist wieder die Zeit für solche „Berater“, die die Gunst der Stunde nutzen, um den angsterfüllten deutschen Kunden vermeintlich sichere und sinnvolle Produkte anzudrehen – Kapitallebensversicherungen, Bausparverträge oder Tagesgeld mit 0,2% Rendite… Wie sieht aber eigentlich – ganz sachlich betrachtet – die Realität aus? Griechenland steht weltweit an 51. Stelle – gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP).Also hinter Peru oder Katar. Innerhalb der Eurozone stellt Griechenland nur 2% des BIPs – bezogen auf die 19 Staaten der Eurozone. Im Verhältnis zum internationalen Aktienmarkt macht Griechenland einen geringen Anteil von weit unter 1% aus. Wie sind die Auswirkungen auf die Aktiendepots der Investoren? Es ist immer wieder dasselbe Spiel. Die meisten Investoren haben ihr Geld in wenigen Fonds aufgeteilt, oft sehr Europa oder Deutschland lastig – hier kennt man sich ja vermeintlich aus und der „Berater“ kann ein paar schöne Beispiele bringen. Vermeintliche Nieten werden jetzt im Depot verkauft und durch die neuen Stars ersetzt – das erhöht die Kosten und die Managementgebühren beträchtlich .Egal. Wenn es funktioniert ist der Fonds der Renner und wenn nicht – war es Griechenland? Egal – viele haben von den Kosten profitiert – bis auf den Anleger. Wie geht es Investoren, die ihr Geld nicht spekulativ in einzelnen Fonds angelegt haben. Die der Honorarberatung vertrauen ? Die wissen, dass der Berater keinerlei Courtagen von der Finanzindustrie erhält? Wie gehen diese mit der Griechenland Krise um? Ruhe im Depot ist angesagt. Durch die maximale Diversifizierung in Länder und Assetklassen und den nachhaltigen wissenschaftlichen Ansatz bei minimaler Kostenbelastung findet diese Krise im Depot so gut wie nicht statt. Es gibt keinen Grund zum emotionalen Handeln. Der informierte Investor hat ein klares Ziel vor Augen und dementsprechend ist sein Depot auch ausgelegt, Selbst wenn man emotional mit Griechenland leidet und die reellen Auswirkungen im Land sehen kann, ist der langfristige Sparprozess nicht gefährdet. Ein beruhigendes Gefühl, oder?