Erbrecht und Rechtsverkehr mit Kreditinstituten

Nahezu jeder Nachlass enthält zumindest ein Konto und/oder Depot, oftmals sind vielmehr verschiedenste Vermögensanlagen vorhanden; nicht selten bestehen ausländische Bezüge. Die dabei auftretenden bank- und erbrechtlichen Fragestellungen haben enorme praktische Bedeutung. Für den Bankkunden und dessen Erbe(n) einerseits, für Banken und Sparkassen andererseits gilt es, Schwierigkeiten im Rechtsverkehr miteinander möglichst auszuweichen oder diese zumindest zügig zu lösen. Aktuelle gerichtliche Entscheidungen sowie die künftig für ab dem 17. 8. 2015 eintretende Erbfälle anzuwendende Verordnung (EU) Nr. 650/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. 7. 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses (nachfolgend: EU-ErbVO) geben dem anwaltlichen, steuerlichen wie vermögensverwaltenden Berater Anlass, sich mit dem Spannungsverhältnis zu befassen, das mit dem Tod des Bankkunden typischerweise zwischen der Bank und dessen Erbe(n) entsteht. Diese Angelegenheiten zu antizipieren gehört zum Financial Life Planning von Adfineo®  und erspart Hinterbliebenen und Erben eine Menge Ärger und Stress in schwierigen Zeiten.

(Fakten aus : Erben und Vermögen Nr. 2 vom 04.02.2015 Seite 61)

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